
Projektdetails
Projekt
"Kleeblatt" Biomarkt
Jahr
2019
Location
Bahnhofareal
Ort
Moosburg
"Kleeblatt" Biomarkt
BESTANDSUMBAU UND UMNUTZUNG BIOMARKT "KLEEBLATT"
Das Objekt an der Bahnhofstraße 50 in Moosburg an der Isar wurde im Zuge eines Umbaus im Jahr 2019 einer neuen Nutzung zugeführt. Grundlage des Projekts war die Umnutzung einer bestehenden Gastronomieeinheit innerhalb eines Gebäudeensembles im Bahnhofsumfeld. Die Maßnahme erfolgte als Bestandsumbau ohne bauliche Erweiterung des Baukörpers.
Der Umbau umfasste eine vollständige Entkernung der vorhandenen Innenräume sowie die anschließende funktionale und räumliche Neuorganisation. Tragende Strukturen des Bestands blieben erhalten, während nichttragende Einbauten, Oberflächen und haustechnische Installationen rückgebaut und vollständig erneuert wurden. Ziel war es, die bestehende Gebäudestruktur an die Anforderungen einer großflächigen, durchgängig nutzbaren Gewerbeeinheit anzupassen. Die architektonische Planung und Umsetzung erfolgte unter der Federführung des Architekten Rudolf Heinz. Wesentlicher Entwurfsansatz war die Schaffung einer zusammenhängenden, flexibel bespielbaren Fläche mit klar definierten Funktionszonen. Durch gezielte Öffnungen, eine strukturierte Wegeführung sowie den Einsatz heller Oberflächen wurde eine hohe räumliche Transparenz und eine gleichmäßige Belichtung der innenliegenden Bereiche erreicht. Auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern wurden Verkaufs‑, Service‑ und Aufenthaltsbereiche in einem gemeinsamen Raumgefüge organisiert. Ergänzende Nutzungszonen, darunter Bereiche für lose Waren sowie eine integrierte Sitz‑ und Verweilfläche, sind als funktionale Einbauten innerhalb des offenen Grundrisses ausgebildet. Die technische Infrastruktur wurde vollständig an die neue Nutzung angepasst.
Bauherrin und Investorin des Umbaus war die Herrmann‑Schneider‑Stiftung (Moosburg). Das Projekt zeigt exemplarisch, wie durch gezielte Eingriffe in die vorhandene Bausubstanz eine nachhaltige und wirtschaftliche Weiterentwicklung von Bestandsflächen im innerstädtischen Kontext realisiert werden kann.
Fotos (c) Philipp Schilli












